Natura2000 FFH Gebietssteckbrief 6812-301



Steckbrief zum FFH-Gebiet

6812-301 -

Biosphärenreservat Pfälzerwald

Karte

Biosphärenreservat Pfälzerwald
Wieslautertal

Größe [ha]: 35.997

Landkreise und kreisfreie Städte:
Bad Dürkheim, Kaiserslautern, Kaiserslautern (Land), Landau in der Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, Südliche Weinstraße, Südwestpfalz

Verbandsgemeinden und verbandsfreie Gemeinden:
Annweiler am Trifels, Bad Bergzabern, Bad Dürkheim, Dahner Felsenland, Edenkoben, Freinsheim, Hauenstein, Hochspeyer, Kaiserslautern-Süd, Lambrecht (Pfalz), Landau-Land, Landstuhl, Maikammer, Pirmasens-Land, Rodalben, Waldfischbach-Burgalben


Gebietsbeschreibung:

Ganz im Süden von Rheinland-Pfalz, an der Grenze zum französischen Elsass, liegt Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, der Pfälzerwald. Die höchste Erhebung ist die Kalmit südwestlich der Ortschaft Neustadt an der Weinstraße mit 673 Metern über NN. Der geologische Untergrund des stark zertalten Mittelgebirges besteht überwiegend aus mittlerem Buntsandstein mit unterschiedlich alten Schichten, die mehr oder weniger durchlässig sind und in der Regel sehr mineralarm verwittern.

Die Berghänge tragen überwiegend bodensaure, artenarme Buchenwälder, Mischwälder und Nadelholzforsten, bei denen die Waldkiefer dominiert, die südexponierten Hanglagen lichte Wälder. In den feuchteren Senken wachsen auch Eichen. Berühmt sind die uralten Furniereichen bei Schönau.

Am Haardtrand, dem östlichen Rand des Pfälzerwaldes zur Oberrheinebene hin, ist im Waldrandbereich die Edelkastanie heimisch. Wegen der Klimagunst dominiert hier der Weinbau. Stellenweise finden sich aber auch Kalktrocken- und Halbtrockenrasen als Lebensräume wärme- und trockenheitsliebender Arten. So sind die Vorkommen von Zaun- und Zippammer am Haardtrand von überregionaler Bedeutung.

Landschaftlich ist der Pfälzerwald zweigeteilt. Im nördlichen Teil sind langgestreckte Höhenzüge und Bergstöcke durch Kerbtäler gegliedert, im südlichen Teil, dem Wasgau, bestimmen eindrucksvolle Felsformationen, bewaldete Kegelberge, kurze Bergrücken und breite Kastentäler das Landschaftsbild. Diese setzen sich jenseits der Grenze zu Frankreich in den Nordvogesen fort. Zentrum des Wasgaus bildet das Dahner Felsenland, das bekannt ist für seine beeindruckenden Gebilde aus Buntsandsteinfelsen. Vielgestaltige Felsformationen von Klippen oder schmalen Graten bis hin zu ganzen Felsbastionen ragen aus der bewaldeten Mittelgebirgslandschaft hervor. Die Felsbiotope sind Lebensraum des Wanderfalken und des Prächtigen Dünnfarns (Trichomanes speciosum).

Das FFH-Gebiet umfasst von Nord nach Süd drei große Waldbereiche um Johanniskreuz, Hinterweidenthal und das Dahner Felsenland sowie einige kleinere Waldbestände und Wiesentäler und damit wichtige Teilbereiche des Biosphärenreservates, das insgesamt rund 180 000 ha groß ist. Das Gebiet zählt in Rheinland-Pfalz zu denjenigen mit der höchsten Ausstattung an unterschiedlichen Lebensraumtypen trockener bis feuchter Standorte. Auch die Anzahl der im Gebiet vorkommenden Tierarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie ist weit überdurchschnittlich. In den Kernzonen des Biosphärenreservates läuft auf 3.739 ha natürliche Dynamik frei ab.

Bedingt durch die geologischen Standortfaktoren, die Waldnutzung und die Nähe zur klimatisch begünstigten Rheinebene hat sich im Pfälzerwald eine bemerkenswerte Flora und Fauna mit deutschlandweit seltenen Arten entwickelt, die mediterrane und boreale Elemente in sich vereint. So kommen Tierarten, die ihre Hauptverbreitung im Mittelmeerraum haben wie die Schmetterlinge Weißer Waldportier (Brintesia circe) oder Violetter Feuerfalter (Lycaena alciphron) in enger räumlicher Nähe zu Schmetterlingsarten vor, die im Norden Europas ihren Verbreitungsschwerpunkt haben, so beispielsweise der Hochmoor-Perlmutterfalter (Boloria aquilonaris). Zahlreiche Tierarten zum Beispiel aus den Gruppen der Tagfalter und auch der Bockkäfer haben ihren rheinland-pfälzischen Verbreitungsschwerpunkt im Pfälzerwald.

Die Großflächigkeit des Waldes ermöglichte Arten wie dem Auerhuhn lange Zeit die Koexistenz mit den Menschen, bis die Wälder in Buchen-Hochwälder überführt wurden. Ab 2016 sollen 20 Luchse im Pfälzerwald ausgewildert werden, die solche großflächigen, mit Felsen durchsetzten störungsarmen Wälder als Lebensraum benötigen. Die Wildkatze hat hier eines ihrer bedeutendsten mitteleuropäischen Vorkommen. Neben dem Ziegenmelker sind alle rheinland-pfälzischen Spechtarten im Pfälzerwald heimisch. Hervorzuheben ist das Vorkommen des Sperlingskauzes, der in Rheinland-Pfalz sonst nur noch im Bienwald nachgewiesen ist.

Die Fließgewässer im Gebiet sind sauber und naturnah und beherbergen teilweise große Bestände der anspruchsvollen Fischart Groppe. In den Auen der Bäche ist ein Mosaik aus verschiedenen Grünlandtypen ausgebildet. Durch den starken Rückzug der Landwirtschaft liegen viele der Wiesentäler heute brach oder verwalden. Einige Täler sind vermoort, vor allem im Südwesten und Nordwesten des Gebietes. Hier finden sich auch die Wooge, künstliche Teiche, die als Sammelplätze und Wasserspeicher für die Trift dienten, dem Transportieren von Holz über die Wasserläufe. Funktionslos geworden, entwickelten sie sich zu Weihern von herausragender floristischer und faunistischer Bedeutung.

Die ehemaligen Triftbäche mit ihren senkrechten Sandstein-Ufermauern und teilweise auch gepflasterten Sohlen sind eine Besonderheit des Pfälzerwaldes. Sie wurden vor allem in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut, um die schon länger betriebene Holzflößerei zu erleichtern. Infolge dieser Nutzung wurde ein großer Teil der Bäche seines natürlichen Verlaufs und Gewässerbetts beraubt. Heute noch sind die seit fast 100 Jahren nicht mehr unterhaltenen Bauwerke in teilweise erstaunlich gutem Zustand.

Auch die Wieslauter, die im Südosten des Gebietes relativ langsam durch die breite Bachaue eines Kastentals fließt, ist ein ehemaliger Triftbach. Wie der Speyerbach und die Queich gehört sie zu den großen Bachläufen im Gebiet, die den Pfälzerwald zum Rhein hin entwässern. Über lange Strecken sind die Ufer weitgehend gehölzfrei. Im Sommer sind deshalb die Wassertemperaturen der Wieslauter relativ hoch. Die Wiesentäler weisen ein vielfältiges Vegetationsmuster auf, das ehemals durch die so genannte Wässerwiesen- bzw. Schemelwiesen-Bewirtschaftung entstand. Feuchte bis nasse Standorte mit ihrer jeweils charakteristischen Vegetation und unterschiedlichen Lebensgemeinschaften wechseln sich ab.

Oberhalb von Hinterweidenthal zeigt die in der Wieslauter wachsende Pflanzengesellschaft des Haken-Wassersterns (Callitriche hamulata) eine deutlich bessere Wasserqualität an als unterhalb von Dahn, wo der Flachfrüchtige Wasserstern (Callitriche platycarpa) und Nutalls Wasserpest (Elodea nuttallii) auf belastete und erwärmte Fließgewässer hinweisen.

Wegen der Struktur- und Vegetationsvielfalt der Wieslauter kommen hier fast sämtliche in Rheinland-Pfalz für Fließgewässer typische Libellenarten vor. Von europaweiter Bedeutung ist das grenzüberschreitende Vorkommen der Grünen Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia) im Raum Pfalz-Nordvogesen-Baden, das auch zu den bedeutendsten in Deutschland zählt. Die Art besiedelt hier vor allem die Mittel- und Unterläufe strukturreicher Fließgewässer mit sandigem Grund. Im südlichen Pfälzerwald sind außerdem die ebenfalls landesweit vom Aussterben bedrohten Libellenarten Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica) und Südliche Binsenjungfer (Lestes barbarus) beheimatet.

Nahe der Ortschaft Bad Bergzabern sind die stillgelegten Eisenerzstollen Petronell ein bedeutendes Winterquartier für viele Fledermausarten, besonders für Wimperfledermäuse, die hier auch balzend angetroffen werden können. Hufeisennasen und die Mopsfledermaus wurden nach 1970 nicht mehr im Stollen festgestellt. Auf dem dazugehörigen Flurstück "Petronell" wächst ein alter Wald, der überwiegend aus Kiefern und Rotbuchen sowie einem geringen Anteil an Edelkastanien aufgebaut ist.

Die außerordentlich reiche Kultur- und Naturgeschichte des seit 1958 bestehenden Naturparks Pfälzerwald mit seiner Vielzahl an mittelalterlichen Burgen und Burgruinen, den Wässer- oder Schemelwiesen, Woogen, Triftbächen und beeindruckenden Felsformationen war Auslöser für seine Anerkennung zum Biosphärenreservat im Jahr 1992 durch die UNESCO. Den Biosphärenreservaten kommt eine besondere Bedeutung für den globalen Erhalt der biologischen Vielfalt zu. Seit 1998 ist der Naturpark Teil des grenzüberschreitenden deutsch-französischen Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen.


Lebensraumtypen (Anhang I):

    3130 - Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea
    3150 - Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions
    3160 - Dystrophe Seen und Teiche
    3260 - Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion
    4030 - Trockene europäische Heiden
  * 6110 - Lückige basophile oder Kalk-Pionierrasen (Alysso-Sedion albi)
  * 6210 - Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia), (* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchideen)
  * 6230 - Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden
  * 6240 - Subpannonische Steppen-Trockenrasen
    6410 - Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae)
    6430 - Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
    6510 - Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)
    7140 - Übergangs- und Schwingrasenmoore
    7150 - Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)
    8150 - Kieselhaltige Schutthalden der Berglagen Mitteleuropas
  * 8160 - Kalkhaltige Schutthalden der collinen bis montanen Stufe Mitteleuropas
    8210 - Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation
    8220 - Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation
    8230 - Silikatfelsen mit ihrer Pioniervegetation (Sedo-Scleranthion, Sedo albi-Veronicion dillenii)
    8310 - Nicht touristisch erschlossene Höhlen
    9110 - Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)
    9160 - Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)
    9170 - Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald (Galio-Carpinetum)
  * 9180 - Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)
  * 91E0 - Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno padion, Alnion incanae, Salicion albae)

* = Prioritärer Lebensraumtyp


Arten (Anhang II):

Säugetiere
    Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)
    Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum)
    Großes Mausohr (Myotis myotis)
    Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)
    Luchs (Lynx lynx)
    Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)
    Wimperfledermaus (Myotis emarginatus)

Amphibien
    Gelbbauchunke (Bombina variegata)
    Kamm-Molch (Triturus cristatus)

Fische und Rundmäuler
    Bachneunauge (Lampetra planeri)
    Groppe (Cottus gobio)

Käfer
Eremit (Osmoderma eremita)
    Hirschkäfer (Lucanus cervus)

Libellen
    Grüne Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia)

Schmetterlinge
    Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea nausithous)
    Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)
    Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius)
Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria)

Krebse
Steinkrebs (Austropotamobius torrentium)

Pflanzen
    Grünes Besenmoos (Dicranum viride)
    Prächtiger Dünnfarn (Trichomanes speciosum)
    Rogers Kapuzenmoos (Orthotrichum rogeri)

* = Prioritäre Art


Links:

Datenblatt   -   Legende zum Datenblatt
\"\" NSG-ALBUM

www.pfaelzerwald.de
www.nationale-naturlandschaften.de/gebiete/naturpark-und-biosphaerenreservat-pfaelzer-wald/
www.unesco.de/wissenschaft/biosphaerenreservate/deutsche-biosphaerenreservate/pfaelzerwald.html
www.pfalz-bewegt.de/pfalz-bewegt/naturpark-pfaelzerwald.html
www.aktion-blau-plus.rlp.de/servlet/is/8940/
Vogelschutzgebiet 6812-401 - Pfälzerwald


Literatur:

AK Fledermausschutz Rheinland-Pfalz (1994): Programm zur Umsetzung des Fledermausschutzes in Rheinland-Pfalz gemäß der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz, Oppenheim. Unveröffent. Gutachten.

Bender, R. J. (1984): Die Entwicklung von Wald- und Offenland im südlichen Pfälzerwald. Südwestdeutsche Schriften 1: 93-103.

Dexheimer, W.; Weiß, A. (1992): Pfälzer Wald. Weinberge und weite Wälder. Nationalpark 3(76): 26-29.  

FÖA Landschaftsplanung; Lüttmann, J.; Schwartz, E.; Schorr, M.; Schnell, K.; Kiebel, A. (1998):  Landschaftsplanung Verbandsgemeinde Dahner Felsenland. Beitrag zum Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, Landkreis Südwestpfalz. Schlussfassung. 193 pp., Karten und Anhänge.

Geiger, M. (2005): Biosphärenreservat Pfälzerwald - Vosges du Nord. Modellregion für nachhaltige Entwicklung über die Grenzen hinweg. GrenzTouren: Exkursionen zwischen Maas, Mosel, Saar und Rhein: 309-333.

Geldreich, P. (2008): Premier bilan du projet INTERREG "Sylvigenèse des hêtraies naturelles dans la réserve de biosphère transfrontalière Pfälzerwald - Vosges du Nord". Wissenschaftliches Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald - Vosges du Nord 14: 47-57.

Graetz, H. (1994): Die historische Nutzung eines Gewässers 3. Ordnung - dargestellt am Beispiel der Wieslauter. Jahreswanderplan der PWV-Ortsgruppe Dahn 1994: 43-79.

Geiger, M.; Preuß, G.; Rothenberger, K.-H. (1987): Der Pfälzerwald. Porträt einer Landschaft. Landau. 479 pp.

Geiger, M. (Hrsg.) (2008): Haardt, Weinstraße und Queichtal: Ein Geoführer. Bad Dürkheim. 192 pp.

Groh, G. (1990): Zum Brutvogelvorkommen einiger Vogelarten im Pfälzerwald. Mitteilungen der Pollichia 77: 421-426.

Hahn, H. J.; Bauer, A.; Friedrich, E. (Hrsg.) (2000): Wasser im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald. Ergebnisse der interdisziplinären Fachtagung "Wasser im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald" vom 10. bis 12. Juni 1999 an der Universität in Landau. Institut für Regionale Umweltforschung und Umweltbildung Landau. 284 pp.  

Heinz, R. (2009): Die Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter" - Forste werden zu Urwald. Pollichia-Kurier 25(3): 43-47.

Helb, H.-W.; Postel, M. A. (2002): Der Grenzgänger mit den Pinselohren. Der Luchs (Lynx lynx) im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Artenschutzreport 12: 14-20. 

Helb, H.-W.; Irsch, W. (2005): Der Kolkrabe in der Pfalz – neue Nachweise im Pfälzerwald und aktuelle Fachliteratur. Pollichia-Kurier 21(1): 10-12.

Helb, H.-W. (2005): Faunistische Untersuchungen im Aschbach-Tal des nördlichen Pfälzerwaldes bei Kaiserslautern. Erfassung der Libellen (Odonata), der Heuschrecken (Saltatoria), der Laufkäfer (Coleoptera, Carabidae) und der Vögel (Aves) als Beitrag zum Gewässerpflege- und entwicklungsplan. Wiss. Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord 12: 43-75.

Herrmann, M. (2002): Vorkommen der Wildkatze (Felis silvestris Schreber 1777) und räumlich differenzierte Schutzkonzepte für den Pfälzerwald. Wiss. Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord 10: 133-144.

Himmler, H. (2002): Waldweide – ein Weg für den Naturschutz. Dargestellt am Beispiel des Haardtrandes im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Wiss. Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord 10: 121-131.

Hünerfauth, K. (2000): Die Veränderung der Kulturlandschaft im Biosphärenreservat Pfälzerwald seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beispiele aus den Landschaftseinheiten Südlicher Pfälzerwald/Wasgau und Haardtrand/Weinstraße. Annales scientifiques de la Réserve de Biosphère transfrontalière 8: 67-94.

Job, H. (1991): Freizeit und Erholung mit oder ohne Naturschutz? Umweltauswirkungen der Erholungsnutzung und Möglichkeiten ressourcenschonender Erholungsformen, erörtert insbesondere am Beispiel Naturpark Pfälzerwald. Pollichia-Buch 22. 282 pp.

Klein, K.-H. (2015): Der Luchs: ein länderübergreifendes Symboltier. Pollichia-Kurier 31(4): 39-41. 

Koehler, G.; Frey, W.; Schindler, H.; Hauptlorenz, H. (2011): Konzept zur ökologischen Bewertung und Entwicklung der Wooge im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Berichte des Fachgebietes Wasserbau und Wasserwirtschaft der Technischen Universität Kaiserslautern 20, Verlag Shaker, Aachen. 315 pp.

Köhler, F. (2000): Vergleichende Untersuchungen zur Totholzkäferfauna (Coleoptera) des Naturwaldreservates "Mummelskopf" im Pfälzer Wald. Mainzer naturwissenschaftliches Archiv 38: 175-236. 

Kraus, W. (1993): Verzeichnis der Großschmetterlinge (Insecta: Lepidoptera) der Pfalz. Pollichia-Buch 27. 618 pp.

Krebühl, J. (2014): Der Luchs kommt zurück in den Pfälzerwald. Öko-Jagd 18(4): 52-54. 

Kuntz, W. C. (1979): Eine Beschreibung des Dahner Tales von 1820. Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrückener Land (Hrsg.: Landkreis Pirmasens): 69-74.

LfUG; FÖA (1997): Planung Vernetzter Biotopsysteme. Bereich Landkreis Kaiserslautern/Stadt Kaiserslautern. Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz, Mainz und Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht, Oppenheim (Hrsg.). 282 pp., Anhänge, Karten.

LfUG; FÖA (1997): Planung Vernetzter Biotopsysteme. Bereich Landkreis Südwestpfalz/Kreisfreie Städte Zweibrücken und Pirmasens. Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz, Mainz und Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht, Oppenheim (Hrsg.). 303 pp., Anhänge, Karten.

LfUG; ALAND (1997): Planung vernetzter Biotopsysteme. Bereich Landkreis Südliche Weinstraße. Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz, Mainz und Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht, Oppenheim (Hrsg.). 282 pp., Anhänge, Karten.

Lang, W.; Wolff, P. (1993): Flora der Pfalz: Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen für die Pfalz und ihre Randgebiete. Veröffentlichung der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Speyer 85. 444 pp.

Liepelt, S.; Suck, R. (1994): Arten der Hoch- und Zwischenmoore und Moorheiden in Rheinland-Pfalz - ein Artenschutzprojekt. Pollichia-Buch 30. 266 pp., Anhang.

Lingenfelder, U. (2000): Die Libellenfauna (Odonata) des Wieslautertales und ausgewählter Seitentäler im Pfälzerwald. Diplomarbeit am Fachbereich Sozial- und Umweltwissenschaften, Fachrichtung Biogeographie, der Universität des Saarlandes. 186 pp.

Lingenfelder, U. (2004): Zur Verbreitung der Grünen Flussjungfer – Ophiogomphus cecilia (FOURCROY, 1785) – in der Pfalz (Odonata: Gomphidae). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(2): 527-542.

Lingenfelder, U. (2006): Beobachtung der Arktischen Smaragdlibelle - Somatochlora arctica (ZETTERSTEDT, 1840) - im südlichen Pfälzerwald (Insecta: Odonata: Corduliidae). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(4): 1211-1218.

Lingenfelder, U. (2006): Nachweise des Zweiflecks – Epitheca bimaculata (CHARPENTIER, 1825) – im Pfälzerwald (Odonata: Corduliidae). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(4): 1219-1247.

Löhr, O. (1965): Die Wachholderheide bei Nothweiler. Pfälzerwald 37 (5/6): 4-5.

Lüpnitz, D.; Steger, T. (1989): Flora und Vegetation auf Buntsandsteinfelsen im südlichen Pfälzerwald. Mainzer Naturw. Archiv 27: 155-194.

Lyncker, T. (1982): Die Entwicklung der Waldvegetation im Bereich der Gemeinde Schönau. In: Schönau/Pfalz: Aus der Geschichte eines Grenzdorfes im Wasgau. Gemeinde Schönau (Hrsg.): 393-403.

Müller, J. (2009): 50 Jahre Naturpark Pfälzerwald. Pollichia-Kurier 25(2): 7-9.

Naturpark Pfälzerwald und Parc Naturel Régional des Vosges du Nord (Hrsg.) (2008): Natur und Kultur. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald - Vosges du Nord. Verlag Naturpark Pfälzerwald. Lambrecht. 176 pp.

Niehuis, M. (2002): Käferfaunistik im Pfälzerwald - Stand und Perspektiven. Wiss. Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord 10: 159-184.

Niehuis, M. (2000): Verbreitungsbilder aus der Bockkäferfauna (Coleoptera: Cerambycidae) des Biosphärenreservates Pfälzerwald. Annales scientifiques de la Réserve de Biosphère transfrontalière 8: 121-151.

Oesau, A. (1993): Veränderungen in Ackerunkrautgesellschaften des Pfälzerwaldes (Rheinland-Pfalz) in den letzten zwei Jahrzehnten. Mainzer naturwiss. Archiv 31: 277-306.

ÖKO-LOG Freilandforschung (1998): Wiederansiedlung von Luchsen im Pfälzerwald. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Forsten, Mainz. 53 pp., Anhang.

Ott, J. (Hrsg.) (2004): Biodiversität im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Status und Perspektiven. Verlag: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland/Landesverband Rheinland-Pfalz, Mainz. 388 pp.

Ott, J. (2006): Die Südliche Binsenjungfer – Lestes barbarus (FABRICIUS, 1798) – erobert den Pfälzerwald (Insecta: Odonata: Lestidae). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(4): 1315-1321.

Ott, J. (2006): Die Arktische Smaragdlibelle - Somatochlora arctica (ZETTERSTEDT, 1840) – in der Pfalz übersehen oder kurz vor dem Aussterben? (Insecta: Odonata: Corduliidae). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(4): 1323-1338.

Ott, J. (2010): Bemerkungen zum Vorkommen von Aeshna affinis VANDER LINDEN, 1820, Samatochlora arctica (ZETTERSTEDT, 1840) und Crocothemis erythraea (BRULLÉ, 1832) (Insecta: Odonata: Aeshnidae, Corduliidae, Libellulidae) in Woogen des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord. Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 11(4): 1291-1310.

Ott, J. (2012): Zum starken Auftreten der Großen Moosjungfer - Leucorrhinia pectoralis (CHARPENTIER, 1825) - im Jahr 2012 in Rheinland-Pfalz nebst Bemerkungen zu Leucorrhinia rubicunda (L.) (Insecta: Odonata). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 12(2): 571-590.

Ott, J. (2014): Zur Ansiedlung der Großen Moosjungfer - Leucorrhinia pectoralis (CHARPENTIER, 1825) - in der Pfalz (Insecta: Odonata). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 12(4): 1417-1424. 

O. V. (2014): Wissenschaftliches Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald - Vosges du Nord 17. 2013/2014. 

Pfalzer, G.; Weber, C. (2002): Untersuchungen zum Quartierpotential für baumbewohnende Fledermausarten (Mammalia: Chiroptera) in Altholzbeständen des Pfälzerwaldes (BRD, Rheinland-Pfalz). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 9(4): 1249-1262.

Postel, M. A. (2000): Luchse (Lynx lynx) im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Pollichia-Kurier 16(4): 28-30.

Röller, O. (1997): Gallowayrinder im Wasgau (südlicher Pfälzerwald) - Landwirtschaft und Landespflege unter einem Dach. Deutsches Galloway-Journal 6: 96-99.

Röller, O. (2014): Das Grüne Koboldmoos (Buxbaumia viridis) im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz) - ein Wiederfund des FFH-Mooses für Rheinland-Pfalz. Pollichia-Kurier 30(2): 29-32.

Roweck, H.; Risse, S.; Kohler, A. (1986): Zur Verbreitung, Standortsökologie und morphologischen Variabilität von Potamogeton polygonifolius in den Fließgewässern des südlichen Pfälzerwaldes. Mitt. Pollichia 73: 289-374.

Roweck, H. (Hrsg.) (1987): Beiträge zur Biologie der Grünlandbrachen im südlichen Pfälzerwald. Pollichia-Buch 12. 626 pp.

Roweck, H.; Auer, M.; Betz, B. (1988): Flora und Vegetation dystropher Teiche im Pfälzerwald. Pollichia-Buch 15. 221 pp.

Schaub, H.-P. (1999): Der Pfälzerwald. Pflanzen, Tiere, Felsen. Verlag Braun, Karlsruhe. 119 pp.

Schaub, H.-P. (2002): Wald - soweit das Auge reicht. Unterwegs im Biosphärenreservat Pfälzerwald. NaturFoto 33(3): 18-25. 

Schimmel, R. (1989): Monographie der rheinland-pfälzischen Schnellkäfer (Insecta: Coleoptera: Elateridae). Pollichia-Buch 16. 158 pp.

Schimmel, R. (1999): Xylobionte Elateriden - Bioindikatoren für wertbestimmende Trophie- und Sukzessionsstrukturen im Biosphärenreservat Pfälzerwald (Coleoptera: Elateridae). Mitt. Pollichia 86: 161-182.

Schnell, K. (1999): Grundzüge des Waldnaturschutzes im Pfälzerwald. Diplomarbeit Universität Hannover, Institut für Landschaftspflege und Naturschutz. 137 pp.

Schorr, K. (2006): Fledermäuse (Mammalia: Chiroptera) im Leinbachtal/Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10(4): 1359-1369.

Schorr, M. (2000): Potenzielle Konflikte zwischen Bootsportaktivitäten auf Fließgewässern und Arten- und Biotopschutz - dargestellt am Beispiel der Libellen im Bereich der Wieslauter (Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz). Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz 10: 663-679.

Schuler, H. (2003): Offenland-Management im Pfälzerwald. Pflege- und Entwicklungskonzept in einem Wald-Biosphärenreservat. Naturschutz und Landschaftsplanung 35(11):344-346.

Schulte, T. (2002): Avifaunistische Besonderheiten des Haardtrandes. Wiss. Jahrbuch des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord 10: 109-119.

Schulze, G.; Korneck, D. (1971): Zur Ökologie und Soziologie des Asplenium billotii F.W. Schultz in Mitteleuropa. Mitt. Pollichia 18 (III. Reihe): 184-195.

Seebach, H. (1994): Altes Handwerk und Gewerbe in der Pfalz: Pfälzerwald. Waldbauern, Waldarbeiter, Waldprodukte- und Holzwarenhandel, Waldindustrie und Holztransport. Bachstelz-Verlag. 324 pp.

Settele, J.; Roweck, H. (1989): Zur Schmetterlingsfauna isoliert und nicht-isoliert liegender Pfeifengraswiesen im Südlichen Pfälzerwald. Landschaft und Stadt 21(1): 33-36.

Stalla, F.; Stoltz, M. (2004): Die Vogelwelt des Naturparks Pfälzerwald: deutscher Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord. Pollichia-Sonderdruck 8. 468 pp.

Stein, R. (2015): Das UNESCO-Biosphärenreservat "Pfälzerwald - Vosges du Nord": auch zukünftig richtungsweisend? In: Scherfose, V.; Gehrlein, U. Milz, E. (Hrsg.): Grenzüberschreitende und Bundesländer übergreifende Zusammenarbeit von Nationalen Naturlandschaften: Dokumentation ausgewählter Beiträge einer BfN-Tagung vom 12.-13. November 2013 in Fulda. BfN-Skripten 405: 101-120.

Weber, A. (2007): Nationale Naturlandschaften. 12. Teil: Pfälzerwald; wo die Wildkatze wohnt. National Geographic Deutschland 2: 146-155.

Wolff, P. (1999): Vegetation und Ökologie der nährstoffarmen Fliessgewässer der Pfalz. Pollichia-Buch 37. 124 pp.

Zehfuss, H.D.; Lauer, H. (2003): Felsenburgen in Pfälzerwald und Nordvogesen als Pflanzenstandorte. Pfälzer Heimat 54(3): 105-110.


Copyright LfU - Stand: 21.09.2017